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Der neue Spark ergänzt seit Jahresbeginn das Modellprogramm von Chevrolet. Die Zeitschrift „auto, motor und sport“ (Ausgabe 2/2010) stellt den Kleinwagen vor, der künftig auch mit Flüssiggas-Antrieb zu haben ist. Das 3,64 Meter lange Auto bietet Platz für fünf Personen und 270 Liter Gepäck. „Zum Marktstart gibt es zwei Vierzylinder-Benziner: Ein Einliter mit 68 PS beschleunigt den 940 Kilogramm leichten Viertürer in 15,4 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und bis maximal 154 km/h. Zehn km/h mehr schafft der 1,2-Liter-Motor mit 81 PS (null auf 100 km/h in 12,1 Sekunden)“, berichtet das Magazin.
Identisch falle bei beiden Triebwerken der Verbrauch aus. 5,1 Liter/100 km entsprechend einer CO2-Emission von 119g/km. Demnächst seien beide Motoren auch als Flüssiggas-Varianten auf dem Markt. Serienmäßig erhalte der Spark sechs Airbags. ESP gebe es optional. Im Euro NCAP-Crashtest schaffte der Chevy vier von fünf Sternen, betont „auto, motor und sport“. Als Besonderheit weise der Spark ein Cockpit mit analogem Tacho und daneben angeordnetem Display auf, das unter anderem über Drehzahl informiert und an die Instrumentierung von Motorrädern erinnern soll. Die Preise starten bei knapp 9000 Euro. (km.de – Inhaltsdienst, KK, April 2010)

Im März dieses Jahres kommt der Nachfolger für das Auto, das bei Chevrolet rund die Hälfte der Verkäufe ausmacht auf den Markt: Dann wird der Matiz vom neuen Spark abgelöst. Das berichtet der Nachrichten-Dienst „Spiegel-online“ (Ausgabe 10. Dezember 2009). Der Hersteller meldete im Jahr der Abwrackprämie ein Umsatzplus von etwa 50 Prozent, heißt es in dem Bericht. Diesen positiven Schwung wolle man mit ins neue Jahr nehmen.
„Aus dem Kleinwagen Matiz wird mit dem Modellwechsel ein Charakterkopf mit Ecken und Kanten. Bei der ersten Ausfahrt machte das Auto eine ordentliche Figur“, so „Spiegel-online“. Chevrolet habe etwas Frisches und Ausdrucksvolles entwickeln wollen, das sich beim Käufer einprägt. „So entstand das freche, selbstbewusste Gesicht. Dazu gibt es übergroße scharf geschnittene Scheinwerfer.“ Kreativität hätten die Designer auch bei der Gestaltung des Innenraumes bewiesen. „Wo andere Modelle aus Fernost meist einheitsgraue Langeweile bieten, ist das Cockpit des Spark schön bunt. Und hinter dem Lenkrad sitzt statt eines gewöhnlichen Tachos eine kleine Konsole, die auch aus einem Computerspiel stammen könnte“, erläutert der Nachrichten-Dienst.
Wie der Matiz sei auch der Spark nur als Viertürer lieferbar, biete aber deutlich mehr Platz als bisher. Bei nun 3,64 Metern Länge könne man vorn sehr gut und im Fond noch immer ganz ordentlich sitzen. Das Fassungsvermögen des Kofferraums betrage 170 Liter.
Für den Spark gebe es zwei neue Vierzylinder mit 1,0 und 1,2 Liter Hubraum, die 68 oder 82 PS leisten. Der getestete größere Motor machte in der Stadt einen quirligen Eindruck, hänge ordentlich am Gas und sei flott bei der Sache. Einer deftigen Preiserhöhung habe Chevrolet widerstanden, lobt „Spiegel-online“. Obwohl größer und stärker als der Matiz, koste der Spark lediglich 100 Euro mehr und starte bei 8.990 Euro. Vorbildlich seien die sechs serienmäßig mit gelieferten Airbags. (km.de – Inhaltsdienst, KK, Januar 2010)

„Eine ganz heiße Geschichte“ titelte die Zeitschrift „autoBILD“ (Ausgabe 24. Juli 2009) bei der Vorstellung des Chevrolet Camaro. Das Sportcoupé ist in den USA bereits ein Verkaufsschlager und wird 2010 auch auf den deutschen Markt kommen. Wer so lange nicht warten will, kann schon jetzt bei freien Importeuren zuschlagen.
Frei nach Fußball-Legende Sepp Herberger „Das Runde muss in das Eckige“ sei das Cockpit gezeichnet worden: Kreisrunde Tacho- und Drehzahlmesser-Skalen zwischen eckigen Rahmen, halbmondförmige Rückleuchten in chromblitzenden Rechtecken, runde Scheinwerfer hinter kantigem Grill. „Der neue Camaro ist nicht bloß Retorten-Retro wie der Dodge-Challenger, sondern ein zeitgenössisches, eigenständiges Auto“, betont die Zeitschrift. Ganz ohne dezente Design-Anleihen bei früheren Ahnen komme der Neue zwar nicht aus, insgesamt stehe da aber ein starker Neuanfang.
In technischer Hinsicht wirke das Comeback nach sieben Jahren Pause gelungen. „Wer die kompromisslos harten Fahrwerke der Supersportler kennt, fühlt sich im Camaro angenehm überrascht. Aber wer sehnt sich schon nach Gemütlichkeit?“, so „autoBILD“. Der Big-Block unter der Haube verstärke diesen Eindruck. Im Alltagsbetrieb blubbere der V8 geruhsam vor sich hin, doch das Brüllen beim Kick aufs Gaspedal zeige zweifelsfrei: „Diese Brust ist unrasiert!“ Der 6,2-Liter-Motor schießt das Coupé in gut fünf Sekunden auf Tempo 100. Und wer die Tanksäulen nicht fürchte, treibe den Camaro auf angezeigte 250 Spitze.
Fazit von „autoBILD“: „Der Camaro hat zwei Gesichter. Einerseits ist er ein krafttrotzender Supersportler, der auf Kommando zubeißt. Anderseits taugt er dank hohen Komforts auch zum Alltagsauto. Am meisten überzeugt sein Design, weil es einen echten Neuanfang markiert." (km.de – Inhaltsdienst, KK, September 2009)

Er soll ab 2010 vor allem die US-Kunden überzeugen, doch seine Premiere feierte der Chevrolet Cruze im Mai in Europa. Der Nachrichten-Dienst „Spiegel-online“ (Ausgabe 5. Mai 2009) hat die kompakte Limousine getestet, die „zu einem Kampfpreis von 14.990 Euro in den Handel kommen wird.“
Der Viertürer sei das vielleicht letzte Globalisierungskind der Patschwork-Familie von General Motors. „Die Plattform des Wagens stammt aus Rüsselsheim und wird auch den kommenden Astra tragen. Fertig entwickelt wurde der Cruze jedoch in Korea – und da wird er jetzt auch gebaut“, berichtet der Nachrichten-Dienst.
Weil in Osteuropa und in den USA das Stufenheck die bevorzugte Karosserievariante ist, basiere der Cruze auf dieser Grundform, und als kompakte Limousine komme er auch nach Europa. „Die Designer haben den 4,60 Meter langen Cruze so fesch gezeichnet, dass ihn wohl niemand als Langweiler abstempeln wird.“ Vorn reckt der Wagen selbstbewusst einen riesigen Kühlergrill mit goldfarbenem Chevrolet-Logo und mächtigen Scheinwerfern in den Fahrtwind. Und das Heck wirke nicht so schlicht und unmotiviert wie bei vielen anderen Stufenheck-Autos dieses Kalibers“, meint „Spiegel-online“.
Materialauswahl und die Verarbeitung im Innenraum seien ordentlich, vier Airbags und ESP als Serienausstattung verdienten in dieser Klasse Respekt. Auch am Platzangebot im Fond und im Kofferraum (Ladevolumen 450 Liter) gebe es nichts zu meckern.
„Stolz können die Ingenieure auf das Fahrwerk des Cruze sein. Weil der nächste Opel Astra eine solide Basis bilde, komme bei dem Modell aus dem koreanischen GM-Zweig Fahrspaß auf. Man könne mit der Limousine flott um die Ecken fegen und eine prima Straßenlage sowie eine präzise Lenkung genießen. Basisaggregat ist, so der Bericht, ein 1,6-Liter-Benziner mit 116 PS Leistung. Er liege mit einem Normverbrauch von 6,8 Litern auf einem ordentlichen Niveau. Ab rund 19.700 Euro stehe eine Variante mit einem 1,8-Liter-Benziner und 141 PS bereit. „Außerdem ergänzt ein neuer 150-PS-Dieselmotor mit stattlichen 320 Nm das Programm“, so der Bericht. (km.de – Inhaltsdienst, KK, Mai 2009)

Ab Mai 2009 ist er im Handel: Der Chevrolet Cruze. Über den „Mittelklasse-Wagen zum Kleinwagen-Preis“ berichtet die Zeitschrift „auto, motor und sport“ (Ausgabe 8/09) in einem Kurztest. Zwischen dem Lacetti und dem Nubira Kombi positioniere Chevrolet den 4,60 Meter langen Cruze mit Stufenheck. „Er soll Familien mit Platzbedarf ansprechen und lockt mit einem 450 Liter großen Kofferraum, der sich durch Umlegen der geteilten Rückbank noch vergrößern lässt. Auch den Passagieren steht viel Raum zur Verfügung: Vier Erwachsene sitzen kommod“, heißt es in dem Testbericht.
Technische Basis für den Viertürer ist die so genannte Global-Delta-Plattform von GM, auf der auch der nächste Opel Astra entstehen wird, so „auto, motor und sport“. Bei einer ersten Ausfahrt habe sich der Cruze von der komfortablen und sicheren Seite gezeigt, weil ESP bei allen Modellen serienmäßig ist. „Er federt angenehm, ohne zu starke Aufbaubewegungen bei Kurvenfahrt zuzulassen.“
Der leise 1,6-Liter-Benziner mit 114 PS motorisiere die knapp 15.000 Euro teure Einstiegsversion. Außerdem gebe es einen Zweiliter-Diesel mit 150 PS (ab etwa 21.300 Euro), der die doppelte Menge an Drehmoment liefert, ohne akustisch auffällig zu werden. Ansprechend befanden die Tester außerdem die Verarbeitung des Cockpits und die einfache Bedienung. (km.de – Inhaltsdienst, KK, Mai 2009)

„Mini à la française: Der DS3 bietet hohe Fahrdynamik, gute Fahrleistungen, ansprechende Qualität und eine umfangreiche Ausstattung zum günstigen Preis. Gar nicht citroën-typisch: die herbe Federung. So lautet das Fazit der Zeitschrift „auto, motor und sport“ (Ausgabe 30. April 2010) zum neuen Edel-Kleinwagen des französischen Herstellers. Mit dem revolutionären DS von 1955 habe der Citroën außer der Bezeichnung jedoch nichts gemein.
Er sei vielmehr ein evolutionärer Kleinwagen: Nachfolger des C2 und zweitürige Variante des neuen C3. Citroën bezeichnet ihn als Stadtcoupé. Unter der unkonventionellen Hülle verberge sich ein konventioneller C3. Innen zeige sich das am solide verarbeiteten Cockpit, das sich nur mit ein paar kosmetischen Änderungen schminke.
„So unterschiedlich die Geschwister auch aussehen, weisen sie bis auf die beim DS3 um 6,6 Zentimeter gestutzte Höhe doch sehr ähnliche Dimensionen auf. Entsprechend gering sind daher die Differenzen beim Platzangebot“, so das Magazin. Die starke Betonung des Designs bleibe ohne schwerwiegende Folgen für die Funktionalität. Elf Außenfarben und vier Schattierungen für das Dach summieren sich auf 38 Kombinationsmöglichkeiten. Dazu stünden farblich passende Armaturen-Dekors, zweifarbige Leichtmetallräder und Radnabenabdeckungen zur Verfügung.
Beim Antrieb verbrüdert sich der DS3 mit dem Mini, nutzt die gleichen Motoren. Allerdings leiste der kultivierte und drehfreudige 1,6-Liter-Turbo im Citroën 28 PS weniger als im Mini Cooper S. „Doch die 156 PS und 240 Nm sorgen für energische Durchzugskraft sowie sportliche Fahrleistungen“, lobt „auto, motor und sport“.
Beim Fahrwerk dagegen vertraue der Neue auf C3-Komponenten, treibe somit weniger Aufwand als der Mini. Statt einer aufwendigen Einzelrad-Aufhängung nutze er hinten ein einfaches Verbundlenker-Layout. „Mit strammeren Dämpfern und dickeren Stabilisatoren dynamisiert, mindert der Wagen zwar seine Komfort-Ambitionen. Zusammen mit der direkter ausgelegten, präzisen und rückmelde-intensiven Servolenkung eignet er sich so ein Handling an, das in seiner Agilität nur einen Tick vom dem des Minis entfernt ist. Kurven umwetzt der kleine Citroën mit großer Lust, geringer Seitenneigung, lang anhaltender Neutralität und hoher Sicherheit“, heißt es in dem Bericht. Das serienmäßige ESP müsse nur selten eingreifen. Dazu bekomme der DS3 ein Sechsgang-Getriebe – eher knackig als leichtgängig aber auf kurzen Wegen sauber geführt und passend abgestuft. Der DS3 sei eine erfreuliche, dynamische und alltagstaugliche Alternative zu anderen Edelminis. (km.de. – Redaktionsdienst, KK, August 2010)